Erfolgskonzept Gecko

Mit Ausnahme der beiden Polgebiete sind Geckos auf allen Kontinenten unserer Erde anzutreffen. Die Verbreitungsgrenze der Geckos fällt nahezu mit dem 50 südlichen und nördlichen Breitenkreis zusammen. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit bewohnen sie sowohl Wüstengebiete wie auch tropische Regenwälder.

 

Auch wenn Geckos in der Regel wärmeliebende Tiere sind, haben sich einige Arten auch an kalte Umgebungen gewöhnt. So besiedelt Hoplodactylus rakiurae die kalte Neuseeländische Steward Insel. Auch Oedenfeldtia trachyblepharus hat sich an die raue Witterung des Atlasgebirges bestens angepasst. So findet man diese Art bis auf 4000 Meter, ein Bereich, in dem Schneefall keine Seltenheit darstellt. Kaum eine andere Reptilienart gelingt das Überleben in solchen Höhen. Im Winter legen die Tiere eine Winterruhe ein. Um genügend Wärme tanken zu können, sind die Tiere in der Lage, ihre Farbe zu verdunkeln.

 

Die Geckos nutzen jede erdenkliche ökologische Nische aus. So findet man den europäischen Blattfingergecko (Euleptes europaea) sogar im Brandungsbereich des Mittelmeeres, wo er sowohl auf Felsen wie auch auf dem angeschwemmten Treibgut zu finden ist. Die nähe zum Meer stellt für die Geckos keine Gefahr dar, da sie, wie die meisten Geckoarten, gute Schwimmer sind. 

 

Auch der menschliche Abfall wird von einigen Geckoarten gerne als Versteckmöglichkeit genommen, so z.B. der Helmgecko Geckonia chazaliae.

 

Auch in den trockenen Wüstengebieten unserer Erde sind Geckos zu finden, z.B. der in der Terraristik wohlbekannte Leopardgecko Eublepharis macularius.

 

Dank dieser enormen Anpassungsfähigkeit können sich Geckos auch an den künstlichen Lebensraum gut anpassen uns sind somit ideale Terrarienpfleglinge.  

 

F.H. (10. April 2009)