Mittelmeerfeldgrille - Gryllus bimaculatus

DE GEER 1773

Klasse: Insecta  (Insekten)

Ordnung: Ensifera (Langfühlerschrecken)

Familie: Gryllidae (Echte Grillen)

Gattung: Gryllus

Art: Gryllus bimaculatus (Mittelmeerfeldgrille / Zweifleckgrille)

© 2009 by Terrainsel Team
© 2009 by Terrainsel Team

Herkunft: Die Mittelmeerfeldgrille kommt, wie der Name schon vermuten lässt aus dem Mittelmeergebiet, wo die Tiere besonders in Küstennähe zu finden sind.

 

Geschlechtsunterschied: Die Weibchen sind deutlich an ihren ca. 15 mm langen Legeröhren am Hinterleib zu erkennen.

 

Grösse: Die Mittelmeerfeldgrille erreicht eine Körpergrösse von  25-30 mm.

 

Färbung: Die Grundfärbung Mittelmeerfeldgrille  ist schwarz. An den Flügelansätzen sind zwei charakteristische gelbliche Flecken erkennbar.

 

Zuchtbehälter: Als Zuchtbehälter für Mittelmeerfeldgrillen haben sich  besonders sog. „Faunaboxen“ (kleine Plastikterrarien mit grossem Zugang im Deckel) als praktisch erwiesen, da sie leicht zu reinigen sind.

Für die Vorratshaltung der Mittelmeerfeldgrillen als Futterinsekten reichen kleine Gefässe (15x20x12 cm) aus, die Faunaboxen für die Zucht sollten (bei einem Besatz von ca. 100 Tieren) eine Grösse von 40x40x30 cm aufweisen. Als Bodensubstrat wird ein Sand-Torfgemisch verwendet, welcher auch als Eiablageplatz verwendet wird. Als Versteckmöglichkeiten haben sich Eierkartons bewährt. Im Zuchtbehälter sollte auch ein kleines Wassergefäss (z.B. Flaschendeckel) eingebracht werden.

 

Haltung: Die Temperaturen sollten für die Zucht am Tag bei ca. 22°C liegen und in der Nacht  auf 20°C (Zimmertemperatur) absinken. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei ca. 60-70 % liegen.

 

Futter: Als Futter eignet sich neben frischem Obst und Gräsern auch Fischflocken oder spezielles, im Zoohandel erhältliches, Grillenfutter.

 

Lebensweise: Die Tiere sind generell lichtscheu und verstecken sich tagsüber. Während der Abenddämmerung werden sie aktiv und beginnen mit der Nahrungsaufnahme.

 

Besonderheiten: Die Mittelmeerfeldgrille gehört zu den beliebtesten Futtertieren, da sie sich leicht vermehren lassen.

F.H. (9. Mai 2009)