Steppengrille - Gryllus assimilis

FABRICIUS 1775

Klasse: Insecta  (Insekten)

Ordnung: Ensifera (Langfühlerschrecken)

Familie: Gryllidae (Echte Grillen)

Gattung: Gryllus*

Art: Gryllus assimilis (Steppengrille)

 

*siehe "Besonderheiten"

© 2009 by Terrainsel Team
© 2009 by Terrainsel Team

Herkunft: Die Steppengrille kommt ursprünglich aus der Karibik und den angrenzenden Bereichen Mittel- und Südamerikas. Von dort wurde die Steppengrille auch in die USA eingeschleppt.

 

Geschlechtsunterschied: Die Weibchen sind deutlich an ihren ca. 15 mm langen Legeröhren am Hinterleib zu erkennen.

 

Grösse: Die Steppengrille erreicht eine Körpergrösse von  25-30 mm.

 

Färbung: Die Grundfärbung der Steppengrille  ist gelblich-braun. Der Halsschild und der Kopf sind wesentlich dunkler als der übrige Körper.

 

Zuchtbehälter: Als Zuchtbehälter für Steppengrillen haben sich  besonders sog. „Faunaboxen“ (kleine Plastikterrarien mit grossem Zugang im Deckel) als praktisch erwiesen, da sie leicht zu reinigen sind.

Für die Vorratshaltung der Steppengrillen als Futterinsekten reichen kleine Gefässe (15x20x12 cm) aus, die Faunaboxen für die Zucht sollten (bei einem Besatz von ca. 100 Tieren) eine Grösse von 40x40x30 cm aufweisen. Als Bodensubstrat wird ein Sand-Torfgemisch verwendet, welcher auch als Eiablageplatz verwendet wird. Als Versteckmöglichkeiten haben sich Eierkartons bewährt. Im Zuchtbehälter sollte auch ein kleines Wassergefäss (z.B. Flaschendeckel) eingebracht werden.

 

Haltung: Die Temperaturen sollten für die Zucht am Tag bei ca. 22°C liegen und in der Nacht  auf 20°C (Zimmertemperatur) absinken. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei ca. 60-70 % liegen.

 

Futter: Als Futter eignet sich neben frischem Obst und Gräsern auch Fischflocken oder spezielles, im Zoohandel erhältliches, Grillenfutter.

 

Lebensweise: Die Tiere sind generell lichtscheu und verstecken sich tagsüber. Während der Abenddämmerung werden sie aktiv und beginnen mit der Nahrungsaufnahme.

 

Besonderheiten: Die Steppengrille konnte bisher noch nicht sicher wissenschaftlich determiert werden.

F.H. (10. April 2009)